Schon gar nicht nach dem ersten Spieltag der abgelaufenen Südwestfalenliga-Saison. 3:6 bei Blau-Gold Hagen – „da war Ernüchterung angesagt”, so der 31-Jährige. Die Mannschaft aber fing sich und durfte nach dem 9:0-Erfolg gegen den TC Halden vom 17. August aufatmen – der Klassenerhalt war perfekt. „Es war aber nicht daran zu denken, in Sundern zu gewinnen”, räumt Hendrik Neebe ein. 5:4 hieß es eine Woche später, dazu verlor Hagen gegen den nun abgestiegenen TC Finnentrop-Bamenohl – „an dem Spieltag hat sich das Blatt komplett gewendet”, weiß der Schwerter Mannschaftsführer.
Vier Akteure werden im kommenden Jahr die Altersgrenze 30 überschritten haben. Ob der Zenit nun erreicht ist? „Wir werden noch eine Schippe drauflegen müssen”, weiß Hendrik Neebe. Ein, zwei Neuzugänge für die ersten Positionen würden den Rot-Weißen sicher weiterhelfen. In den kommenden Tagen aber heißt es erst einmal: Genießen und erholen.
Fünfthöchste Spielklasse
Die Verbandsliga im Bereich des Westdeutschen Tennis-Verbandes (WTV) ist die fünfthöchste Spielklasse Deutschlands.
In welche der drei Gruppen der TC Rot-Weiß Schwerte eingeteilt wird, steht noch nicht fest. Die Auslosung hierfür erfolgt erst im Winter.
Einstellen müssen sich die Schwerter auf „schwere Brocken”, wie Mannschaftsführer Hendrik Neebe beim Blick auf die Oberliga-Absteiger weiß.
Namentlich sind dies TC Union Münster, TSV Westfalia Westerkappeln, TC Rechten Bochum und TV Feldmark Dorsten.
Einstellen muss man sich in der Verbandsliga fast ausnahmslos auf ausländische Spitzenspieler an den ersten Positionen.